Osteopathie

Osteopathie am Pferd

Diese Behandlungsform wird oft mit Chiropraktik in einen Topf geworfen, hat aber bedeutende Unterschiede, die auch fürs Pferd wichtig sind. Osteopathie hat nämlich nicht nur den Bewegungsapparat im Blick, sondern auch das Bindewebe einschließlich der Faszien und der Organe. Auch Schädel, Kiefergelenke und das Nervensystem gehören zu der Behandlung.

Osteopathie am Pferd

Dabei werden 3 Bereiche unterschieden:

  • Einschränkung der Gelenkfunktion / des Bewegungsapparates
  • Einschränkung im Weichteilbereich (Bindegewege = Faszien und Organe)
  • Einschränkungen im craniosacralem System (Schädel und Nervensystem)

Um die Gelenkfunktionen zu testen, bewege ich das Pferd. Oft wird dabei von Einrenken geredet. Aber ausgerenkte Gelenke gibt es nicht. Das Durchbewegen dient nur dazu, um dem Fehler im System auf die Spur zu kommen. Dann kann ich verbliebene Bewegungseinschränkungen bemerken und versuchen, durch erweiterte Techniken eine Lösung herbeizuführen.

Meiner Erfahrung nach haben die meisten Bewegungseinschränkungen mit Unfällen, Stürzen, Aufhängen am Halfter oder Verspringen zu tun. Auch bereits während der Geburt kann es zu Traumata kommen, die später durch das Reiten nicht gelöst, manchmal sogar verschlimmert werden können.

Gutes Reiten oder Bodenarbeit sind wichtig! Traumata kann man so aber nicht lösen.

Auch Narben können Störfelder sein. Besonders Wallache können durch ihre Kastrationsnarbe in der Bewegung beeinträchtigt sein. Eine Narbenentstörung kann in solchen Fällen helfen.

Manchmal stellt sich nach einer Behandlung „Faszien-Kater“ ein. Dies ist vor allem bei der Trainings- und Turnierplänen zu beachten.

Terminanfrage gern per SMS 0172 78 16 205
oder per E-Mail info@therapie-pferd.de.