Akupunktur

Akupunktur am Pferd

Die Akupunktur ist Teil der traditionell chinesischen Medizin (TCM) – einer seit über 2000 Jahren etablierten Erfahrungsmedizin aus China. Dabei werden definierte Akupunkturpunkte, an denen die Haut durch Austreten von Nervenfasern und Blutgefäßen sehr sensibel ist, mit Nadeln gestochen.

Akupunktur am Pferd

Das System der TCM ist gedacht, um Ursachen von Krankenheiten auf den Grund zu gehen. Ich wende die Akupunktur an, um Bewegungseinschränkungen aufzulösen und habe mich deshalb vom klassischen System der TCM gelöst.

Mittlerweile von einigen Therapeuten auch als "osteopathische Akupunktur" bezeichnet, wähle ich gezielt Punkte, um eine "Muskel-Faszien-Entspannung" (myofasziales Release) hevorzurufen.

Da die Muskeln und Faszien auch in Ketten organisiert sind, wie die Akupunkturbahnen (Meridiane), und mit diesen zum Teil auch übereinstimmen, ist für mich die Akupunktur in manchen Sitzungen eine hevorragende Ergänzung zu meinen Händen.

Außer mit Nadeln akupunktiere ich mit meinen Fingern, monochromatischem Farblicht oder einem sanften Punkt-Laser.

Gilt es doch einmal nach den Regeln der TCM die Meridiane zu behandlen, setze ich gerne die Akupunktmassage (APM) nach Penzel ein. Hier werden die Meridiane nach einer speziellen Befundung mit einme Stift – dem APM-Stift – gezogen. Diese Methode eignet sich auch hervorragend, um das ISG (Kreuzdarmbeingelenk) zu stabilisieren.